Newsletter vom 16.01.2018

Sie möchten Ihr Praxiskonzept neu definieren?

Kommt Ihnen das bekannt vor?

Sie haben irgendwann einmal voller Elan Ihre Praxis eröffnet.
Dafür haben Sie viel investiert: Mühe, Energie und Finanzen und alles erschien auf den ersten Blick hin stimmig.

Doch dann kamen die Belastungen dazu und der Ärger …
über unzuverlässige Patienten, über solche mit fehlender Zahlungsmoral, über zu viele Schmerzpatienten oder über mangelnde Unterstützung seitens des Teams. Vielleicht haben Sie versucht, die Prophylaxe in Ihrer Praxis zu etablieren, doch die Umsätze entsprechen bis heute nicht Ihren Vorstellungen. Und wie oft haben Sie vergeblich versucht, Ihren Patienten eine richtig gute, hochwertige Versorgung zu empfehlen.

Spätestens jetzt ist es an der Zeit, Ihre Konzepte für Praxis und Prophylaxe neu zu definieren. Nur so können Sie sich als wirklicher Spezialist für Zahnerhalt präsentieren. Und nur so können Sie für eigene Entlastung sorgen. Denn:

  • wenn Sie ein wirkliches Konzept für Ihre Praxis und die Prophylaxe haben, können Sie sich auch wieder anderen wichtigen Dingen zuwenden
  • wenn alle Mitarbeiterinnen der Praxis an der erfolgreichen Umsetzung Ihres Konzeptes mitarbeiten und die entsprechenden Aufgaben dazu erhalten, wachsen Verantwortungsbewusstsein und Motivation
  • wenn die Prophylaxe in Ihrer Praxis richtig etabliert ist, fühlen sich Ihre Patienten besser aufgehoben, weil sie den Mehrwert der regelmäßigen Betreuung in diesem Bereich wahrnehmen
  • wenn aufgrund dessen in der Prophylaxe größere Umsätze eingefahren werden, haben Sie wieder mehr Zeit, sich Ihrem Qualitätsanspruch und Ihren Patienten zu widmen und Sie haben wieder mehr Zeit für andere wichtige Dinge im Praxisalltag.

Denken Sie daran: Ihre Vorstellungen alleine entscheiden darüber, woran Sie Ihr Konzept ausrichten.

Gerne gebe ich Ihnen ein paar Tipps für die Entwicklung Ihres Prophylaxe-Praxis-Konzepts:
1. Nehmen Sie sich Zeit für die Konzeptentwicklung.
2. Erstellen Sie sich einen Plan, wie Sie vorgehen wollen.
2. Analysieren Sie und stellen Sie Bestehendes infrage.
3. Seien Sie mutig, denken Sie groß und entwickeln Sie Visionen.
4. Lassen Sie sich nicht von Ihrem Anspruch an Perfektionismus überrollen.
5. Legen Sie fest, wie Sie Ihre Mitarbeiter/innen einbeziehen und Ihr Konzept realisieren wollen.

Erfolgreiche Praxen holen sich dazu externe Unterstützung.
Viele Praxen wissen, dass das ungenutzte Potentiale aktivieren kann. Also analysieren Sie, ob Sie sich es wirklich zutrauen, alleine neben dem laufenden Praxisalltag auch noch ein fundiertes Business-Konzept zu erarbeiten und Ihr Praxisteam einzuarbeiten.

Arbeit soll Spaß machen, Erfolge und zufriedenstellende Resultate bringen…
Wenn Sie mögen, unterstütze ich Sie gerne. Holen Sie sich hier auf der Website einen kostenfreien Gesprächstermin:
http://www.teutsch-dental-praxis-training.de/terminbuchung

Ich freue mich auf Sie.

 

Newsletter vom 06.11.2017

Leitungskompetenz vermitteln, gruppendynamische Prozesse erkennen und lenken

Gruppendynamische Prozesse verstehen und lenken heißt sich auch intensiv mit der Teamkonstellation in der Praxis auseinandersetzen.

Hier gilt es zu filtern:

  • Wie ist die Stimmung im Team?
  • Wie ist der Umgang miteinander?
  • Wie wird im Team kommuniziert?
  • Sucht das Team gemeinsam nach Lösungen?
  • Und wie nehmen sich die einzelnen Teammitglieder selbst wahr?

Häufig stellt sich heraus, dass die Gruppendynamik von einer einzelnen Person ausgeht, so wie in einem meiner letzten Trainings mit einem Praxisteam auch.

Wenn Mitarbeiter also andere Wahrnehmungen haben als Sie oder die restlichen Mitarbeiterinnen, dann hat diese Person andere Filter. Sie versteht Botschaften anders als andere, nimmt die eigenen Reaktionen vielleicht ganz anders wahr, setzt andere Prioritäten. Vielleicht bemerkt sie überhaupt nicht, dass ihre Kommentare unerwünscht sind oder verletzend. Dann handelt es sich um einen sogenannten blinden Fleck. Denn würde man die Wahrnehmungen in einen Vergleich stellen, kommen auf 5 Millimeter bewusste Wahrnehmung immerhin ganze 11 Kilometer unbewusste Wahrnehmung.
(Quelle: Vera Birkenbihl)

Spätestens jetzt ist es an der Zeit mit der Mitarbeiterin ein Vieraugengespräch zu führen. Es gilt ihre Selbstreflektion aufzuzeigen, damit die Selbstwahrnehmung zu schulen und ganz neue Potentiale zu eröffnen. Im Nachgang ist es an der Mitarbeiterin selbst intensiv an ihrer Selbstwahrnehmung zu arbeiten.

Denn je besser wir uns selbst wahrnehmen, umso besser können wir andere verstehen.

Alles was es dazu braucht sind

a) MUT, um das betreffende (unangenehme) Ereignis aufzuarbeiten
b) RUHE, um intensiv in sich selbst hineinzuhören und seinen Gefühlen zu folgen und
c) EHRLICHKEIT, denn nur eine realistische Selbstwahrnehmung führt zu einem gesunden Selbstbewusstsein.

Hier gilt es sich zu fragen:

  • Biete ich mit meinem Feedback auch selbst Lösungen an?
  • Habe ich selbst vielleicht Fehler gemacht? Welche waren das?
  • Reagiere ich fair und uneingenommen auf die Meinung/das Verhalten anderer?
  • Was kann ich daraus lernen und was kann ich wie zukünftig anders machen?
  • Worauf kann ich stolz sein und wofür dankbar?

In der Regel stellen derartige Mitarbeitereinzelgespräche wie im o.g. Fall schon die Lösung der Probleme dar. Die Ergebnisse werden von gesamten Team dankbar zur Kenntnis genommen, die Betreffenden wieder voll ins Team integriert und somit alle Potentiale dazu genutzt, um lösungsorientiert gemeinsam an einem Strang zu ziehen.

 

Newsletter vom 08.02.2016

Wie sieht Ihr Praxiskonzept aus?
Oft erhalte ich auf diese Frage die Antwort: „Was für ein Konzept, Frau Teutsch? Ich gehe hier morgens rein, bohre und ziehe Zähne, nehme Abdrücke und sorge dafür, dass meine Patienten wieder kauen können und schmerzfrei sind. Abends gehe ich hier völlig platt raus und das fünf Tage die Woche.“ Kommt Ihnen das bekannt vor?

Sie haben irgendwann einmal eine Praxis eröffnet, sich voller Elan selbständig gemacht.
Dafür haben Sie sich die entsprechenden Räumlichkeiten gesucht, für die technischen Voraussetzungen gesorgt, ein Team zusammengestellt, sich ein Bestellbuch und ein paar Computer mit den entsprechenden Programmen angeschafft und los ging´s, nicht wahr? Das Bestellbuch war schnell voll, manchmal sogar zu voll. Immerhin die Zahlen stimmten und alles erschien auf den ersten Blick hin stimmig.

Doch dann kamen die Belastungen dazu und der Ärger …
über die Patienten, die ihre Termine nicht einhielten oder nur dann erschienen, wenn sie Beschwerden hatten, über die Mitarbeiterin, die die Schmerzpatienten wieder einmal dazwischen geschrieben hatte, weil sie sich keinen anderen Rat wusste. Vielleicht haben Sie versucht, die Prophylaxe in Ihrer Praxis zu etablieren, doch schnell mussten Sie feststellen, dass Ihr Mitstreiter, der seine Praxis um die Ecke hat, die Zahnreinigung für einen Bruchteil dessen anbot, was sie bei Ihnen gekostet hätte. Und wie oft haben Ihnen Ihre Patienten auf Ihre Empfehlung zu einer hochwertigem Versorgung hin entgegnet, dass sie es sich „mal überlegen und sich dann melden würden“. Und natürlich haben Sie schon geahnt, dass Sie davon nichts mehr hören würden.

Haben Sie sich in solchen Momenten auch gefragt, was da falsch läuft?
Und war es wirklich Ihr Ziel, in erster Linie Zähne lediglich zu reparieren und das möglichst mit den kostengünstigsten Materialien und dann wahrscheinlich auch nur mit mäßiger Freude an der Arbeit und dem Ergebnis?

Darum wiederhole ich meine Frage an dieser Stelle noch einmal:
Wie sieht Ihr Praxiskonzept aus?
Wenn Sie einen Vortrag vor anderen Mitstreitern Ihres Faches halten müssten, würden Sie sich im Vorfeld Gedanken über Ihre Zuhörer machen, über deren Interessen und Absichten? „Natürlich!“ werden Sie sagen. Und würden Sie sich überlegen, wie Sie sie überzeugen können? Ganz sicher ja. Sehen Sie und bei der Erstellung Ihres Praxiskonzepts sollten Sie ebenso verfahren. Die Interessen Ihrer Patientenzielgruppe und Ihre Absichten entscheiden darüber, woran Sie Ihr Konzept ausrichten. Schließlich ist es Ihre Praxis.

Meine Tipps für die Entwicklung eines erfolgreichen Praxiskonzepts:
1. Nehmen Sie sich Zeit für die Konzeptentwicklung.
2. Erstellen Sie sich einen Plan, wie Sie vorgehen wollen.
2. Analysieren Sie und stellen Sie Bestehendes infrage.
3. Seien Sie mutig, denken Sie groß und entwickeln Sie Visionen.
4. Lassen Sie sich nicht von Ihrem Anspruch an Perfektionismus überrollen. Denken Sie daran, dass ein Konzept dazu dient, mit ihm zu arbeiten und anhand der Erfahrungen auch nachträglich Veränderungen einbringen zu können.
5. Legen Sie fest, wann Sie Ihre Mitarbeiter/innen informieren und möglicherweise in die Entwicklung des Konzepts einbeziehen wollen.

Erfolgreiche Praxen holen sich dazu sehr oft auch externe Unterstützung.
Sie wissen, dass der Blick von außen unzählige ungenutzte Potentiale freilegen kann. Und sie versäumen es nicht, ihr Praxisteam mit einzubeziehen, denn auch ein gutes Konzept verkauft sich nicht von alleine.

Worauf also warten? Arbeit soll Spaß machen, Erfolge und zufriedenstellende Resultate bringen…
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg.

Newsletter vom 26.10.2015

Als niedergelassener Zahnarzt oder Mediziner erfolgreich zu sein – was bedeutet das überhaupt?

Viele von Ihnen haben es schon bemerkt: es gibt eine zunehmende Notwendigkeit, seinen Beruf auch nach unternehmerischen Konzepten auszurichten. Es geht darum, das Kosten-Leistungs-Verhältnis im Blick zu behalten und sich vielleicht inzwischen von anderen Mitbewerbern abzuheben. Dabei gilt es nicht nur, in Momenten der Behandlung den Patienten die uneingeschränkte Aufmerksamkeit zu schenken – nein, als niedergelassener Mediziner sind für Sie eine ganze Menge Rollen zu besetzten: die als Manager, als Stratege, als Unternehmer, als Führungskraft, Lösungsfinder und als Chef. Daneben sind unternehmerische Eigenschaften wie zum Beispiel Stärke und Durchsetzungsvermögen, Leistungsmotivation, eine gewisse Toleranz gegenüber Ungewissheit und Risiko gefragt. Und gerade diese Toleranz ist es, die häufig einen Spagat verlangt.

Denn als Mediziner sind Sie es nicht gewohnt, Kompromisse oder Risiken einzugehen. Sie versuchen tagtäglich den größtmöglichen gesundheitlichen Nutzen für den Patienten zu erzielen und das selbstverständlich mit dem geringsten Risiko. Als Unternehmer erfolgreich zu sein, bedeutet hingegen auch immer ein Stückchen ein kalkulierbares wirtschaftliches Risiko einzugehen. Ihnen schwirrt der Kopf? Wie das alles schaffen? Dazu kommt neben all diesen Verantwortlichkeiten Ihr Privatleben häufig zu kurz? Wo also beginnen?

John William Gardner hat einmal gesagt: „Wir alle werden vor eine Serie großartiger Möglichkeiten gestellt – brillant maskiert als unlösbare Probleme.“
Manager aus anderen Wirtschaftsbereichen machen es vor: sie holen sich Hilfe zur Selbsthilfe, statt sich einen vorgefertigten Maßnahmenplan aufdrücken zu lassen. Sie nutzen ihre Möglichkeiten, wo immer sie können. Auch auf dem medizinischen Sektor werden es erfreulicherweise immer mehr niedergelassene Ärzte und Zahnärzte, die sich trauen, sich selbst zu reflektieren und dem folgen.

Was also hindert Sie noch daran, Ihre Träume und Vorstellungen zu verwirklichen?